Paris

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Auf dem Weg nach London legte Rossini einen kurzen Aufenthalt in Paris ein, während dem er mit einem grossen Bankett gefeiert wurde (November 1823). Exklusivverträge banden ihn in den folgenden Jahren an die königlichen Theater, für die er zwischen 1825 und 1829 insgesamt fünf Opern schrieb: Il viaggio a Reims 1825 als Beitrag für die Krönungsfeierlichkeiten von Karl X. am Théâtre Italien, Le Siège de Corinthe 1826, Moïse et Pharaon 1827, Le Comte Ory 1828 und Guillaume Tell 1829 an der Opéra. Das Pasticcio Ivanhoé (Théâtre de l'Odéon, 1826) wurde unter seiner Aufsicht zusammengestellt. Nach der Juli-Revolution von 1830 musste Rossini um seine Leibrente kämpfen, was eine Sistierung seiner exklusiven Kompositionstätigkeit für die Pariser Oper zur Folge hatte. Nachdem er 1835 den Prozess gewonnen hatte, verspürte er keine Lust mehr, seine 1829 unterbrochene Theaterlaufbahn wieder aufzunehmen und kehrte in seine Heimat nach Bologna zurück. 

Um seine venerische Krankheit behandeln zu lassen, begab er sich 1843 für kurze Zeit nach Paris. Die Pasticcio-Oper Robert Bruce, die unter seiner Aufsicht in Bologna erstellt wurde, kam 1846 an der Opéra heraus.

1855 brachte Olympe ihren nervenkranken Mann nach Paris. Nach einer Kur am Ärmelkanal und einer Bäderreise durch Deutschland liessen sich die beiden endgültig in Paris nieder und errichteten eine Villa in Passy. Rossini begann wieder regelmässig zu komponieren und gab begehrte musikalische Soireen. 1863 komponiert er die umfangreiche Petite messe solennelle, die er 1867 auch noch vollständig orchestrierte.

Am Freitag, den 13. November 1868 starb Gioachino Rossini in Passy.